| Fazit: |
Also
normalerweise habe ich ja einen TU-2 auf dem Trittbrett. Da aber
auch manchmal das Brett in Proberäumen oder sonst wo verbleibt,
wäre ein Zweit-Tuner nicht übel. Das Angebot ist groß
und reichlich. So viel ausgeben wollte ich auch nicht, blieben
also nur der neue BOSS-Tuner und der CA-30 so im 20€-Bereich.
Ene-mene-muh- ... nehmen wir den Korg.
Ein kleines, feines Teil, sehr flach und leicht. Chromatisch,
feinstimmbar. Endlich mal eine Klinkenbuchse, die keinen so wackeligen
Eindruck macht. Das Batterie-Einlegen wird zwar auf Dauer gefährlich,
weil man keine extra Klappe spendiert hat, sondern die komplette
Rückwand abnimmt. Die kleinen Kunststoff-Nasen, die diesen
Deckel auf einer Seite halten, machen keinen stabilen Eindruck.
Also Vorsicht beim Batteriewechsel.
Die LCD-Nadel ist vielleicht ein wenig albern, weil ja eh nur
digital. Tatsächlich ist der Tuner aber sehr genau und schon
kleinste, kaum hörbare Abweichungen werden tatsächlich
von der Cyber-Nadel angezeigt. Für's Fernstimmen im Proberaum
reichen dann auch die LEDs aus. Mit dem CA-30 kann man tatsächlich
Intonation einstellen, so fein erkennt er Abweichungen. Und macht
keine Oktav-Fehler. Und ist auch nicht nervös, die Nadel
reagiert fast mit der Ruhe einer analogen Nadel. Toll.
Dann kann man sich noch innerhalb einer Oktave eine Stimmnote
per Summer ausgeben lassen. Hm, nett, aber für Gitarre/Bass
wohl weniger nützlich. Also von dem etwas gefährdeten
Rückwand-Deckel abgesehen ein sehr gut designtes und handliches
Gerät, sehr genau und mit weder träger noch zitteriger
Anzeige in der Praxis dienlich. War wohl richtig, die Entscheidung.
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