Korg CA-30 (Japan, 2003)
Stay Tuned ...
Reviewer: Rainer Böttchers
Website: http://www.korg.com
Typ: Tuner
Preis: 21,-- € (Neu)
Specials: Chromatisch, Gitarre/Bass/Blasinstrumente
Fazit:

Also normalerweise habe ich ja einen TU-2 auf dem Trittbrett. Da aber auch manchmal das Brett in Proberäumen oder sonst wo verbleibt, wäre ein Zweit-Tuner nicht übel. Das Angebot ist groß und reichlich. So viel ausgeben wollte ich auch nicht, blieben also nur der neue BOSS-Tuner und der CA-30 so im 20€-Bereich. Ene-mene-muh- ... nehmen wir den Korg.

Ein kleines, feines Teil, sehr flach und leicht. Chromatisch, feinstimmbar. Endlich mal eine Klinkenbuchse, die keinen so wackeligen Eindruck macht. Das Batterie-Einlegen wird zwar auf Dauer gefährlich, weil man keine extra Klappe spendiert hat, sondern die komplette Rückwand abnimmt. Die kleinen Kunststoff-Nasen, die diesen Deckel auf einer Seite halten, machen keinen stabilen Eindruck. Also Vorsicht beim Batteriewechsel.

Die LCD-Nadel ist vielleicht ein wenig albern, weil ja eh nur digital. Tatsächlich ist der Tuner aber sehr genau und schon kleinste, kaum hörbare Abweichungen werden tatsächlich von der Cyber-Nadel angezeigt. Für's Fernstimmen im Proberaum reichen dann auch die LEDs aus. Mit dem CA-30 kann man tatsächlich Intonation einstellen, so fein erkennt er Abweichungen. Und macht keine Oktav-Fehler. Und ist auch nicht nervös, die Nadel reagiert fast mit der Ruhe einer analogen Nadel. Toll.

Dann kann man sich noch innerhalb einer Oktave eine Stimmnote per Summer ausgeben lassen. Hm, nett, aber für Gitarre/Bass wohl weniger nützlich. Also von dem etwas gefährdeten Rückwand-Deckel abgesehen ein sehr gut designtes und handliches Gerät, sehr genau und mit weder träger noch zitteriger Anzeige in der Praxis dienlich. War wohl richtig, die Entscheidung.

Bewertung:
Stabilität/Zuverlässigkeit: 7 / 10
Nutzen: 9 / 10
Features: 8 / 10
Preis/Leistung: 9 / 10

GESAMT: 9 / 10
 
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