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| Yamaha RBX 370 A (Japan, 2002) | | Yamaha RBX 370 A | | Reviewer: | Draht Vader | | Bild: |
http://www.musik-service.de/ShowLargeProduxImg.aspx?Titel=Yamaha_RBX-370_Bass&Ar |
| Website: |
http://www.yamaha.de | | Typ: |
Elektrisch Magnet-PUs (4saitig) | | Preis: |
222 Euro (Neu) |
| Korpus: |
Erle |
| Hardware: |
Gotoh Style Mattschwarz |
| Hals: |
Ahorn |
| Griffbrett: |
Palisander |
| Bundierung: |
24 Mediumbünde |
| Pickups: |
1 x Split-Coil und 1 x Single-Coil (passiv) | | Elektronik: |
2-Band EQ (aktiv) |
| Fazit: |
Nach 14 Jahren mit dem selben Bass wollte ich endlich mal etwas neues. Da kam mir der Abverkauf vom Musicstore Köln gerade recht. Die boten den Bass für € 222,00 an. Ich musste nicht lange überlegen und lies in mir kommen. Was mir als erstes auffiel war die verdammt gute Verarbeitung. Ich habe nur selten einen so gut verarbeiteten Bass gesehen. Da können sich einige Hersteller, die ihre Produkte zu einem weit höheren Preis anbieten, eine dicke Scheibe abschneiden. So, erst mal einen Gurt dran und schon die nächste Überraschung: der Bass ist sehr leicht. Man hat fast den Eindruck der Korpus wäre aus Balsa-Holz gefertigt. Beim ersten anspielen klang er schon recht gut. Die Yamaha Werksbesaitung war nicht schlecht aber es muss besser gehen dachte ich mir. Also Yamaha´s runter und Rotosound drauf. Ich spiele meistens in der Stärke 50-70- 85-110 und es waren keine Anpassungen notwendig. Sowohl der Kunststoffsattel als auch die Halskrümmung mussten nicht nachgearbeitet werden. Nur die Saitenlage habe ich etwas tiefer eingestellt. Mit den Roto´s war der ganze Klang gleich nochmals um einiges besser. Tiefste Bässe und crispe Höhen, einfach gut. O.k. die PU´s halten mit den ganz teueren Bässen natürlich nicht mit. Aber als Anfänger oder Fortgeschrittener erhält man hier ein wirklich faires Angebot. Der Split alleine hat einen rockigen Sound. Eine gewisse Preci Ähnlichkeit ist vorhanden. Der Single-Coil in der Stegposition hat einen näselnden Klang. Den mag ich persönlich gar nicht, deswegen spiele ich nur mit dem Split.
Das spielen mit diesem Bass ist ein Gedicht. Extrem leicht, durchdachte Shapings auf der Rückseite, einen schmalen Hals für schnelle Bassläufe und Intelliegende Cutaways die ein problemloses Spiel bis zum 24. Bund zulassen. Er ist nicht das Sustain Monster aber es ist jederzeit ausreichend. Mit dem aktiven 2 Band EQ sollte wohl jeder einen für ihn befriedigenden Klang finden können. Ein Austausch des Fender-Winkels gegen eine massivere Brücke könnte dem Sustain zuträglich s!
ein. Und
mit einem (oder zwei, für Single Coil Sound Liebhaber) anderem PU ließe sich meiner Meinung nach noch einiges mehr aus diesem Grundsolidem Instrument herausholen. Aber auch in der Grundausstattung würde ich ihn zum Gig empfehlen. Superleicht und die Topbespielbarkeit lassen auch längere Gigs entspannt angehen. Mit einem guten Amp klingt er auch noch gut.
Fazit: Ein für diesen Preis unglaubliches Instrument. Topverarbeitung, leichte Hölzer, wirksame aktive Klanregelung lassen diesen Bass zum Schrecken für so manch teureres Instrument werden. Natürlich ist auch hier genug Raum für Verbesserungen. Ein paar neue PU´s können sich sehr positiv auswirken sind aber nicht unbedingt ein muss da die Serien-PU´s auch schon recht ordentlich sind. Diesen Bass würde ich sogar Profi-Musiker ans Herz legen und das nicht nur als Back-up!dv
| | Bewertung: |
| Bespielbarkeit: | 9 / 10 | | Sound: | 7 / 10 | | Optik: | 8 / 10 | | Preis/Leistung: | 10 / 10 |
| | GESAMT: | 8 / 10 | |
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