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| SX Guitar VJB75C Natural (China, 2005) | | Bass im Stil eines 1975er Fender Jazz Bass | | Reviewer: | Uwe Janson | | Bild: |
http://www.rondomusic.net/photos/bass/sjb75cnat1a.jpg |
| Website: |
http://www.sxguitar.com | | Typ: |
Elektrisch Magnet-PUs (4saitig) | | Preis: |
169 Euro (Neu) |
| Korpus: |
Esche |
| Hardware: |
Offene Mechaniken, Knochensattel, \"Blechwinkel\"- Bridge | | Hals: |
Ahorn |
| Griffbrett: |
Ahorn, schwarze Block Inlays, schwarzes Binding | | Bundierung: |
20 Jumbo-Bünde |
| Pickups: |
2 Jazz Bass Singlecoil (passiv) | | Elektronik: |
Volume-Volume-Tone (passiv) |
| Fazit: |
Der Bass ist eine Kopie im Stil eines 1975er Fender Jazz Bass. Dabei hat der Hersteller konsequent die Eigenschften eines Jazz Bass aus den siebzieger Jahren übernommen.
Der Hals besteht und ist mit einer Hochglanz-Lackierung versehen. Er ist ganz im Stil eines siebziger-Jahre Basses mit drei statt vier schrauben befestigt.
Die Maserung des Halses ist sehr schön, im man könnte im Bereich der Kopfplatte sogar von Volegaugen-Ahorn sprechen. Das aufgeleimte Griffbrett besteht ebenfalls aus Ahorn und stilecht mit schwarzen Block-Inlays und schwazem Binding versehen.
Die Halsmaße sind ein Mittelding aus Jazz Bass und Precision, was mir persölich gut gefällt.
Die Breite ist am Sattel mit 40 mm Jazz-Bass mäßig schmal, aber die Stärke am Sattel mit 22 mm geht mehr in Richtung Precision.
Die Kopfplatte ist etwas größer als üblich, das enspricht ebenfalls den siebziger Modellen.
Interessanterweise ist sie um einige Millimeter nach Hinten geneigt, offensichtlich um einen höheren Anpressdruck der E und A Saite auf den Sattel zu ereichen, was sonst bei Fender-Bässen nicht üblich ist.
Der Body ist aus drei Teilen Esche zusammengeleimt und ebenfalls klar hochglänzend lackiert.
Die Teile worden dabei so geschickt ausgewählt, daß die Nahtstellen fast unsichtbar sind, auf den ersten Blick wirkt der Body wie aus einem Stück. Sehr schön.
Das Intrument ist wegen dem Eschen-Body relativ schwer, was bei Jazz-Bässen der siebzieger Jahren ebenfalls der Fall war.
Die Hardware ist silbern, das Schlagbrett dreilagig schwarz mit weisser mittlerer Lage.
Die Brücke ist eine einfache "Blechwinkel" Konstruktion, wie sie auch auf zahllosen Fender-Bässen zu finden ist.
Die Mechaniken sind offene Typen und ziemlich schwergäng, halten aber die Stimmung gut. Hier wurde offensichtlich gespart, irgendwo schlägt sich der niedrige Preis dann doch nieder. Ich werde sie wohl gegen hochwertige Mechaniken austauschen.
Über den Toanbnehmern befinden z!
wei silb
erne Abdeckungen, auch als "Aschenbecher" oder "Speckdeckel" bekannt. Da fast alle Bassisten diese sowieso entfernten, hat Fender irgendwann ganz aufgehört, sie anzubringen. Ob sie sinnvoll sind oder nicht, muß jeder für sich selbst entscheiden, optisch werten sie meines erachtens das Bass auf jeden Fall auf.
Ich habe auch festgestellt dass sie sich beim slappen hervoragend als Armauflage eignen, Markus Miller hat auf seinem Bass ja auch so ein Teil drauf.
Die Elektrik besteht erwartungsgäß aus zwei Jazz Bass Tonabnehmern und drei Potis in der üblichen Volume-Volume-Tone Beschaltung. Die Potiköpfe sind, ebenfalls stilecht, Bakelit-Typen, wie Fender sie in den siebzigern verwendete.
Wie klingt der Bass nun ? Zunächst natürlich erwartungsgemäß wie ein Jazz Bass. Durch die Konstruktion mit Eschenkorpus und Ahorn - Griffbrett allerings eine gute Portion höhenreicher als die meisten Jazz Bässe. Dabei allerdings keineswegs dünn im Gegenteil:
bei zugedrehtem Höhenregler ist ein super Tiefbass-Reggeae Sound möglich. Der Slapsound ist ebenfalls ausgezeichet, was will man mehr ?
Eine positive Überraschung war für mich die gute Funktion des Tonreglers. Bei vielen passiven Bässen bewegt sich die funktion im letzten viertel des Regelbereichs, davor tut sich fast nichts. Bie diesem Bass ist die Tonregeleung praktisch gleichmässig auf dem gesamten Weg des Potis. Das macht die Tonregelung sehr gut benutzbar. Da der Bass viel Höhenreserven hat, kann man damit den Sound sehr fein dosieren.
Die Bespielbarkeit ist gut, ich habe lediglich die Saitenlage etas justieren müssen.
Die Jumbobünde sind sauber eingesetzt und poliert.
Negativ an dem Bass sind mir folgende Dinge aufgefallen:
- Wie schon erwähnt sind die Mechaniken nicht allzu Toll, es empfiehlt sich beim Kaufpreis die Kosten für bessere miteinzubeziehen.
- Es sind einige kleinere unsauberkeiten bei der lakierung erkennbar, hauptsächlich am Rand des Bindings, für mich aber keine große Sache.
- Das Gewicht ist konstuktionsbedingt ziemlich hoch, was aber bei den Fender Bässen der siebziger genau su der Fall war.
- Die Tonabnehmerabdeckung an der Bridge wurde leicht schief montiert, allerdings so wenig, dass es erst auf den zweiten Blick auffällt.
Positiv finde ich vor allem:
- Erstklassiger Sound
- gute Funtion des Tonreglers
- super Optik
- niedriger Preis
Den Bass habe ich per Versand direkt beim europäischen Distributor in Spanien gekauft, der Versand funktionierte gut, das Instrument war sicher Verpackt. | | Bewertung: |
| Bespielbarkeit: | 8 / 10 | | Sound: | 10 / 10 | | Optik: | 10 / 10 | | Preis/Leistung: | 10 / 10 |
| | GESAMT: | 9 / 10 | |
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